Übersicht Lernfelder

Inhaltsverzeichnis

Lernfelder

Lernfeld 1

1. Grundlagen der Wirtschaft

1.1 Bedürfnisse und Bedarf

Mensch hat eine Vielzahl von Bedürfnissen. Sie sind unbegrenzt, unterschiedlich, wandelbar, von verschiedenen Bedingungen abhängig und im Einzelnen mehr oder minder dringlich.

Der Mensch erlebt Bedürfnisse als subjektives Mangelempfinden, mit dem Wunsch, diesen Mangel zu beseitigen. Dies ist der Ausgangspunkt des wirtschaftlichen Handelns.

Lernfeld 2

Inhaltsverzeichnis

1. Arbeitsraum, Arbeitsplatz und Arbeitszeit gestalten

1.1 Die Bedeutung von Umwelt und Gesundheitsfaktoren erkennen

Die gesetzliche Grundlage für die Berücksichtigung aller genannten Faktoren sind in erster Linie:

Es wäre zu aufwendig, die staatlichen Vorschriften nach jeder technischen Innovation neu zu formulieren.
Deshalb wird in den Verordnungen auf die „allgemein anerkannten Regeln der Technik“ für die Weiterentwicklung verwiesen.

Die wichtigsten Vereine, die an der Weiterentwicklung der „allgemein anerkannten Regeln der Technik“ arbeiten, sind:

Aufgrund der RVO (Reichsversicherungsordnung) und seit 1996 des Sozialgesetzbuches Teil VII (SGB VII) sind parallel zu den staatlichen Vorschriften die Berufsgenossenschaften (also die gesetzlichen Unfallversicherungsträger) ermächtigt worden,

In den BGI „Bildschirm- und Büroarbeitsplätze“ der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) sind z. B. die wichtigsten Vorschriften zusammengefasst.

Den Gewerbeaufsichtsämtern bzw. den Technischen Beamten der Berufsgenossenschaften obliegt die Überwachung der Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen durch die Arbeitgeber.

Neben den gesetzlichen Vorschriften ist auch die Ergonomie ein wichtiger Aspekt. Das Hauptanliegen ist der individuelle Gesundheitsschutz. Außerdem wird Wert gelegt auf eine humane Arbeitsgestaltung und den Schutz der Psyche des Arbeitnehmers.

Definition Ergonomie

Ergonomie ist die Wissenschaft vom arbeitenden Menschen.

Etwas ergonomisch zu gestalten bedeutet, eine Anpassung zwischen dem Menschen und seinen Arbeitsbedingungen herzustellen, wobei der Mensch im Vordergrund stehen soll.

In diesem Zusammenhang spielen auch Umweltfaktoren eine wichtige Rolle für die Gestaltung des Arbeitsplatzes:

Luft

Ideale Werte für Ausführung von Büroarbeiten:

LufttemperaturLuftfeuchtigkeitSauerstoffanteil
20 - 22°C40 - 65%21%

Klimanlagen

Hauptschwierigkeiten bei der künstlichen Klimatisierung

Licht

Beleuchtungsmöglichkeiten bei Kunstlicht:

Licht: Beleuchtungsmöglichkeiten bei Kunstlicht: • Indirekte Beleuchtung: o Versorgung Raum mit Grundhelligkeit durch ein Lichtband • Direkte Beleuchtung o Individuelle Zuschaltung Arbeitsplatzbeleuchtung • Möglichst Gleichmäßige Beleuchtung Raum  Vermeidung jede Form von Blendung o Daher Deckenleuchten meist vorteilshafter als Tischlampen  diese erzeugen häufig Reflexe, Schatten o Lichtbänder die paralell zum Fenster verlaufen, gewährleisten i.d.R. eine blendfreie Beleuchtung, insbesondere in Großraumbüros • Beschaffung Installation Beleuchtungskörper so sein  das Licht für Rechtshänder von links oben auf Arbeitsplatz fällt • Anordnung Arbeitsplatz so gestalten, keine Hand-/ Körperschatten auf Arbeitsfläche fallen Stärke der Beleuchtungskörper richtet sich nach Art Bürotätigkeit:

Art des RaumsBeleuchtungsstärke in LUX
Pausenräume, Umkleideräume, Aufzüge Treppenhäuser150-300
Empfangsbereich, Konferenzräume400-700
Räume mit gemischter Bürotätigkeit700-1000
Räume mit besonders anstrengenden Sehaufgaben z.B. Zeichenräume1000-2000

Lärm:

Geräuschpegel:

Je nach Art auszuführenden Tätigkeiten gelten folgende Richtwerte für Büroarbeit:

Art der TätigkeitGeräuschspegel in dB(A)
Konzentrierte DenkarbeitHöchstens 50
Diktat, Telefon, BesprechungenHöchstens 60
Einfache Bürotätigkeiten, die überwiegend mechanisiert sindHöchstens 70
Bei sonstigen TätigkeitenHöchstens 85

• Fenster mit schallschluckenden Versiegelung gegen Straßenlärm • Moderne Büromaschinen wie PCS verursachen Lärm durch Rauschen Lüfters/Rattern Nadeldruckers • Verursachung deutlich vernehmbaren Geräuschspegel durch Laser, Tintenstrahldrucker zusammen mit anderen Bürogeräten • Nicht einzelne Geräusch muss also gesundheitsschädigend sein, sondern die Summe Geräusche, die als Lärm wahrgenommen wird, ist entscheidend

Daher erforderlich, Lärmpegel durch bauliche, organisatorische/technische Maßnahmen so weit wie möglich zu senken. Hiebei kommen in Betracht:

Farbe und Raumgestaltung • Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen  Beeinflussung Farben körperliche+seelische Wohlbefinden Menschen • Unterscheidung in kalte, warme Farben • Warme Farben (gelb, rot, orange) • KaLTE Farben (grün, blau) • Verwendung warme Farben: Erledigung Routinearbeiten • Helle Farben gut • Raumgestaltung durch Blumen gut

1.2 Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft am Arbeitsplatz analysieren

1.3 Den Arbeitsplatz gestalten

1.4 Die Raumarten unterscheiden

1.5 Unfallverhütungsvorschriften beachten

1.6 Arbeitszeit- und Pausenregelungen kennenlernen

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) stellt Mindestvorschriften dar, z.B.:

Die Leistung des Mitarbeiters schwankt aufgrund des körperlichen Tagesrhythmus.

Der Arbeitsrhythmus ist nicht bei allen Menschen gleich. Die gleitende Arbeitszeit stellt eine Möglichkeit dar, eine individuelle Lösung des Problems zu finden.

Gleitzeit

Kernzeit ist wichtig, weil:

1.7 Betriebliches Vorschlagwesen nutzen

2. Gesundheit erhalten und fördern

2.1 Psychische Belastungen am Arbeitsplatz bewältigen

2.2 Vorbeugende Maßnahmen zur Gesunderhaltung im Beruf durchführen

Lernfeld 3

Lernfeld 4

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1 Beurteilen von Rechtsnormen im Bereich der Beschaffung

1.1 Rechtliche Grundlagen

1.2 Begriff und Funktion des Rechts

Definition Rechtsnormen:

Rechtsnormen schreiben dem Menschen ein äußeres Verhalten vor: ein Tun, Unterlassen, Dulden.
Die Gesamtheit aller geltenden Rechtsnormen bildet die Rechtsordnung eines Staates. Sie ist die Grundlage der Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung und regelt die Gestaltung des menschlichen Zusammenlebens, den Schutz des Einzelnen und den Ausgleich unterschiedlicher Interessen mit friedlichen Mitteln.

Funktionen

Funktionen

1.3 Aufbau der Rechtsordnung

Definition Rechtsquellen:

= alle Arten von Normen, die das Recht beherrschen.

Geschriebenes Recht (code law) Rechtssprechung (case law) Ungeschriebenes Recht = Gewohnheitsrecht (common law)

1.4 Rechtssubjekte und Rechtsfähigkeit

1.5 Arten der Geschäftsfähigkeit

1.6 Rechtsobjekte

1.7 Besitz und Eigentum

1.8 Rechtsgeschäfte

1.9 Nichtigkeit und Anfechtbarkeit

1.10 Vertragsarten im Überblick

2. Kaufvertrag als Rechtsgeschäft

2.1 Zustandekommen

2.2 Kaufvertrag als Erfüllungs- und Verpflichtungsgeschäft

2.3 Kaufvertragsarten

3 Beschaffung

3.1 Planung der Beschaffung

3.1.1 Wesen der Beschaffung = Definition und Ziele

Definition Beschffung:

Unter Beschaffung versteht man in der Praxis nur den Einkauf von Sachgütern, die zur Erfüllung der betrieblichen Leistung notwendig sind.

Der Beschaffung wird nicht der „Einkauf“ von:

zugeordnet.

Ziele der Beschaffung

Sachziele ("technische Ziele") Formalziele (wirtschaftliche Ziele)
Bereitstellung des Materials
  • In der richtigen Art und Qualität (Produktqualität des Lieferers, hohe Umweltverträglichkeit)
  • Zur richtigen Zeit (kurze Lieferzeiten, Termintreue)
  • In der erforderlichen Menge
  • am richtigen Ort
Minimierung der:
  • Bezugskosten (Bezugspreis, Bestellungskosten)
  • Lagerkosten (Lagerunterhaltung, -verwaltung, Lagerrisiko, Kapitalbindung)
  • Fehlmengenkosten (aufgrund von Störungen bei der Beschaffung muss die benötigte Ware bei einem anderen Lieferer zu eventuell höheren Kosten bestellt werden)

3.2 Umfang der Beschaffung = Übersicht

BereichErklärungFragestellung
BedarfsermittlungErmittlung der benötigten Objekte nach Art und GüteWas?
MengenplanungFestlegung der notwendigen BeschaffungsmengeWie viel?
ZeitplanungFestlegung des richtigen BeschaffungszeitpunktesWann?
BezugsquellenermittlungErmittlung der möglichen LiefererWoher?
Preisplanung,
Angebotsvergleich
Ermittlung günstiger EinkaufspreiseWie teuer?

3.2.1 Bedarfsplanung nach Art und Qualität

3.2.2 Mengenplanung

Merke:

Die Liefer- und Produktionsbereitschaft des Unternehmens muss jederzeit gewährleistet sein.

Einflussfaktoren Lagerkosten:

Um die Lieder- und Produktionsfähigkeit zu sichern, könnten die Lagerbestände möglichst hochgehalten werden.

Hohe Lagerbestände

PositivNegativ
hohe Lieferbereitschaft immer lieferbereit, da Ware da isthohe Kapitalbindungskosten
günstigere Preise (Rabatte)hohe Lagerkosten
geringere Bestellkosten Lieferkosten bei 1x Bestellen kleiner als bei öfteren BestellungenErhöhung des Lagerrisikos Überschwemmung, Wasserschaden, Inventur Zahlen passen nicht z.B. Diebstahl
Belastung der Liquidität große Mengen eingekauft, werden nicht los; = fristgerechte Begleichung der fälligen Zahlungsverpflichtungen

Niedrige Lagerbestände

PositivNegativ
niedrige LagerkostenLieferfähigkeit sinkt
geringere Kapitalbindungskostenhohe Bestellkosten mehrmals im Jahr einkaufen
niedrigeres LagerrisikoEinkauf zu hohen Preisen wegen geringer Menge kriege keinen Rabatt
geringere Belastung der Liquidität

Einflussfaktoren Bestellkosten

Jede Bestellung verursacht Kosten für die Bestellabwicklung. Dadurch steigen mit der Anzahl der Bestellungen die Kosten (z.B. Bezugs- und Verwaltungskosten). Im Umkehrschluss hieße das, nur wenige Bestellvorgänge auszulösen. Aber dann müssten große Mengen bestellt werden bzw. das Unternehmen müsste hohe Lagerbestände vorrätig haben.

Daraus ergeben sich Problematiken hinsichtlich:

Merke

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Lernfeld 8

Lernfeld 9

Lernfeld 10

Lernfeld 11

Lernfeld 12

Lernfeld 13